Sie sagen, sie brauchen keinen Mann

Der Trend ist unübersehbar. Wir leben in einer Zeit der Feminisierung. Im Fernsehen sind fast nur noch Frauenstimmen zu hören. Im Krimi wurde der Kommissar durch die Kommissarin abgelöst, die alles besser kann, als der männliche Assistent an ihrer Seite. Selbst in der Politik mischen immer mehr Frauen mit, wenngleich meist mit unterirdischen Ergebnissen.

Seit die Geburten im Land rückläufig sind, ist Not am Mann und es entstehen Lücken im Arbeismarkt, die sich nur füllen lassen, indem man immer mehr Frauen an die Front holt, um die Stellen zu besetzen, die früher ganz selbstverständlich ein Mann besetzt hielt.

In das Bild fügt sich nahtlos die Situation an den Universitäten ein. Die Frauenquote geht dort zügig auf die 50-%-Marke zu und vermittelt einen Eindruck davon, wie die Zukunft ausehen wird. Allerdings sind Frauen in den naturwissenschaftlichen Bereichen zu finden weitaus seltener zu finden, als bei den Geisteswissenschaften.

Da merkt man eben, dass das Studienziel eher vom Wunschdenken und von idealistischen Gedanken bestimmt wird, als von pragmatischen Überlegungen. Mit der Folge, dass die eher unverbindlichen Themen wie Medienwissenschaften, Journalistik und alles, was mit Sozial zu tun hat, fest in Frauenhand ist. Männer studieren eher die harten Sachen und haben ein konkretes Berufsbild im Sinn, das später gutes Geld bringt.

Frauen hingegen brauchen Frauenquoten, um überhaupt an Jobs der oberen Gehaltsklasse zu kommen. Dort fühlen sie sich dann fürchterlich wichtig, zeigen aber selten die Leistung, die ein Mann gezeigt hätte. Trotzdem zeigen sie sich gerne jedem Mann überlegen und versteigern sich in die Behauptung, dass Männer eigentlich überflüssig sind. Wobei man das sehr viel differenzierter wahrimmt, wenn man näher hinsieht und sich fragt, ob die betreffende Person für einen Mann überhaupt interessant ist.

Karrierefrauen sind selten die besonders Schönen unter den Frauen. Deshalb sind sie es auch, die gerne behaupten, dass ein Mann grundsätzlich toxisch ist und eine Frau unweigerlich daran hindern würde, selbst etwas aus sich zu machen und erfolgreich zu sein. Auch stellen sie sich gerne auf einen Sockel und sagen, dass sie sich nie in die Sklaverei einer Ehe begeben würden. Und dass sie kein Interesse an Kindern hätten und stattdessen lieber Karriere machen würden.

Nein, Sklavin eines Mannes sind sie nicht, weil es einen richtigen Mann in ihrem Leben schlichtweg nicht gibt. Sie sind eher Sklavin einer GmbH, einer AG oder eines Ministeriums. Dort verbringen sie dann den schönsten Teil ihres Lebens und sind stolz auf das Gehalt, das sie für ihren unermüdlichen Einsatz bekommen. Ihre Selbstverwirklichung ist nicht das Leben selbst, sondern drückt sich auf der Habenseite ihres Kontos aus. Denn zum Leben haben sie nur am Wochenende Zeit – und während der vier Wochen Urlaub, die man ihnen zugesteht.

Sie reden gerne von Freiheit und Unabhängigkeit und machen auch das an ihrem Einkommen fest. Das Leben ist kurz, also hole das Beste für dich heraus, hört man sie sagen. Dann gehen sie stolzen Hauptes zum angesagten Italiener, denn da sie nicht kochen können, ist der Kühlschrank zu Hause sowieso leer. Oder sie verbringen das Wochenende mit Spa und Wellness, um wenigstens eine Illusion von Schönheit zu erzeugen, auch wenn es keinen Mann in ihrem Leben gibt, dem das jemals auffallen wird.

Ja, wer sein ganzes Leben lang den Sklaven am Arbeitsplatz spielt, braucht wirklich keinen Mann. Wer nur lebt, um sich selbst zu bestätigen und andere zu beeindrucken, ist ohne Mann, Familie und Kinder sicher besser dran. Wer Karriere machen für den wichtigsten Lebensinhalt hält, hat am Ende des Tages ohnehin keine Energie mehr übrig, um einen Mann glücklich zu machen. Wer sich selbst als den Mittelpunkt des Universums sieht, wird weder einen Sinn für Zweisamkeit haben, noch in der Lage sein, sich ernsthaft auf einen Mann einzulassen, und das Wir vor das Ich zu stellen.

Aber auch der Mann von heute ist nicht dumm. Ganz im Gegenteil, immer mehr Männer durchschauen das feministische Spiel, das uns in den weiblich geprägten Medien ständig als das Ideal verkauft wird. Und sie wissen, dass man eingebildete Weiber am besten sich selbst überlässt, wenn man ein stressfreies Leben leben will. Denn eine selbstverliebte Frau braucht wirklich keinen Mann und wenn sie einen hat, dann muss man den eher bedauern.

Richtige Männer stehen nämlich nicht auf Emanzen und das nicht nur, weil die ohnehin nicht der ganz große Blickfang sind. Sie brauchen keine Frau, die stolz auf ihre Weiblichkeit ist, in Wirklichkeit aber hart versucht, urmännliche Eigenschaften nachzuahmen. Sie suchen sich eher eine, die eine feminine Ausstrahlung mitbringt, sich feminin gibt und genau weiß, warum die Natur männliche und weibliche Wesen geschaffen hat, die sich eindeutig voneinander unterscheiden und sich in ihren unterschiedlichen Eigenschaften ideal ergänzen, wenn sie es zulassen.

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