Fußball: Frauen tun sich einfach schwerer

Man kann es eigentlich in jeder Sportart beobachten: Die Höchstleistungen von Frauen liegen praktisch immer ein gutes Stück unter denen von Männern. Deshalb mutieren Männer, die sich als Frauen ausgeben, fast aus dem Stand zu Spitzensportlern und lassen die richtigen Frauen weit hinter sich. Beim Fußball ist das nicht anders.

Die Natur zeigt uns eben unmissverständlich, dass es gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind zwar rein optisch gesehen fließend. Aber im Kern lässt sich doch zweifelsfrei nachweisen, dass eine Frau eben eine Frau und ein Mann ein Mann ist. Mit ein paar Hormonen kann man zwar die Illusion einer Geschlechtsumwandlung schaffen. Aber das Ergebnis ist immer unbefriedigend. Ein Penis ist eben ein Penis und die plastische Chirurgie kann noch so überzeugend aussehen. Eine richtige Frau lässt sich daraus nicht zimmern. Was umgekehrt genauso gilt.

Auch der immer beliebter werdende Frauenfußball zeigt gnadenlos die gravierenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer sind im Durchschnitt größerer als Frauen. Sie haben auch mehr Muskelmasse. Also können sie schneller und weiter laufen, zeigen mehr Ausdauer und haben auch eine deutlich höhere Sprungkraft. Da aber die Regeln beim Fußball keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern machen, sind die Frauen schon grundsätzlich im Nachteil. So ein Fußballspiel ist also für Frauen körperlich erheblich anstrengender als für Männer. 

Bisher haben Männer über Fußball spielende Frauen eher gelächelt. „Die Leute denken, dass Frauen schlechter Fußball spielen als Männer“, wird der norwegische Bewegungsforscher Arve Vorland Pedersen von der Universität Trondheim zitiert. Zusammen mit der Soziologin Ragna Stalsberg hat er berechnet (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31024399/), wie die Regeln für Männer geändert werden müssten, um diese rein biologisch vorgegebenen Vorteile auszugleichen.

Das fängt schon beim Spielfeld an. Passend zur männlichen Energie müsste es 132 x 84 Meter messen, statt der aktuellen 105 x 68 Meter. Ein Elfmeter müsste aus 14 Metern Entfernung geschossen werden und der Ball müsste deutlich größer und schwerer sein als heute.

Auch das Tor überfordert die Frauen und müsste spürbar größer ausfallen: 8,40 m in der Breite statt 7,32 m und 2,72 m in der Höhe statt 2,44 m. Bedingt durch ihre kleinere Körpergröße und ihre geringere Sprungkraft ist es nämlich für Frauen ungleich schwieriger, einen Ball abzuwehren.

Selbst die Spielzeit müsste an die unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten von Mann und Frau angepasst werden. Männer müssten pro Halbzeit 56 Minuten spielen anstatt er bisherigen 45 Minuten.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat in der Praxis getestet, was ein Spiel unter den veränderten Bedingungen für Männer bedeutet. Dafür spielten die Männer-Nachwuchsteams des FC Winterthur und des FC Thun auf einem größeren Spielfeld, mit größeren Toren, einem größeren und schwereren Ball. Nach der längeren Spielzeit betrug der Spielstand 3:3. Auf eine Verlängerung verzichteten die erschöpften Spieler.

Männer und Frauen unterscheiden sich eben grundlegend und weit über die visuellen Merkmale hinaus. Ihre physische Leistung unterliegt wesentlich engeren Grenzen und auch im psychischen und emotionalen Bereich sind sie alles andere als gleich. Das muss man nicht abwertend sehen. Es ist einfach ein Beleg dafür, dass wir sehr unterschiedlich sind, ganz gleich was uns Genderforscher einreden wollen.

Kluge Paare können diese Unterschiede gezielt zum gemeinsamen Vorteil nutzen, anstatt Energie zu vergeuden, um einander zu demonstrieren, wer besser ist. Denn besser sind weder Mann noch Frau. Nur anders.

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