Männer sind Macher. Zumindest die meisten von ihnen. Sie stecken voller Ideen, Vorhaben und Plänen. Sie gehen aktiv voran, haben Träume, setzen sich Ziele und wollen etwas erreichen. Sie wollen sich selbst verwirklichen, und und ein möglichst hohes Maß an Unabhängigkeit erreichen.
Das ist beim Sex nicht anders. Ein Mann will sich nicht einfach der Situation hingeben, um sich passiv treiben zu lassen. Das kann er eigentlich auch gar nicht. Sein Schwanz zeigt schließlich nur dann eine Regung, wenn seine Sinne etwas wahrnehmen, das Lust in ihm auslöst. Der Anblick einer verführerischen Frau zum Beispiel. Oder auch nur der Gedanke an sie.
Das heißt, er genießt es zwar, von ihr angemacht zu werden. Aber wenn der entscheidende Moment gekommen ist, ist er es, der das Zepter in die Hand nimmt und aktiv wird. Dann wird seine Lust zur treibenden Kraft und sie spürt sehr schnell, dass es ab jetzt für sie kein Zurück mehr gibt.
Denn wenn sein Penis erst einmal erwacht ist, wird der Mann unweigerlich tun, wofür ihn die Natur geschaffen hat. Es wird ihn anmachen, sie sich zu unterwerfen. Es wird ihm ein Gefühl der Überlegenheit vermitteln, sie allein mit seinen Berührungen zum Keuchen, Stöhnen, Schreien zu bringen. Er wird es genießen, wenn sie schließlich jeden eigenen Willen verliert, um sich ihm völlig zu unterwerfen und rückhaltlos hinzugeben.
Ein Mann kann ihren Augenblick genießen und richtig zärtlich zu ihr sein. Doch wenn sein Schwanz hart geworden ist, wird sie unweigerlich seine Männlichkeit zu spüren kommen. Dann zeigt sein Testosteron Wirkung und Aggression bestimmt sein Verhalten. Er wird fest zu packen und die Kontrolle über ihren Körper übernehmen. Er wird tief in sie eindringen und Besitz von ihr ergreifen. Und er wird ihr Stoß für Stoß klarmachen, wer die Oberhand hat und Herr über sie und ihre Weiblichkeit ist.
Deswegen sagt man auch, er nimmt sie und sie wird genommen.
Denn irgendwie ist es wie beim Gesellschaftstanz. Ganz gleich ob Walzer, Jive, Samba oder Rumba: Immer ist er derjenige, der sie führt und sie lässt sich führen. Anders funktioniert es einfach nicht, denn er ist es, der nach vorne blickt und damit entscheidet, wie es weitergeht. Sie hingegen bewegt sich mit dem Rücken zur Tanzrichtung und muss daher voll auf seine Führung vertrauen. Er bestimmt also den Weg und sie weiß genau, dass alles im Chaos endet, wenn sie nicht voll und ganz auf ihn vertraut. Denn dann kommt es unweigerlich zum Zusammenstoß mit einem anderen Paar auf der Tanzfläche und der harmonische Tanz findet ein jähes Ende.
Auch beim Sex wird alles von seiner Führung und ihrer Passivität bestimmt. Das zeigt schon allein ein Blick auf seinen und ihren Körper. Bei der Frau gibt es nichts, was Aktivität oder gar Aggressivität zum Ausdruck bringt. Sein erigierter Penis spricht hingegen eine eindeutige Sprache und schon ein flüchtiger Blick genügt, um zu erkennen, dass er hier den Ton angibt. Er kann sie nehmen und das auch gegen ihren Willen. Er wird auf jeden Fall in sie eindringen in sie kann letztendlich nichts anderes tun, als sich ihm zu öffnen.
Eine Frau kann sich noch so aggressiv geben, aber am Ende kann sie dennoch über ihre passive Rolle nicht hinwegtäuschen. Sie kann sich zwar viele männlichen Eigenschaften aneignen. Aber spätestens bei der nächsten Menstruation macht ihr die Natur klar, wofür sie eigentlich geschaffen ist. Dann ist sie Stimmungsschwankungen ausgesetzt, die sie nicht beherrschen kann. Sie ist tagelang „unpässlich“ und fühlt sich dabei alles andere als wohl. Sie kann ihre Lust nicht ausleben, weil sie ihr Körper einschränkt und ihr klare Grenzen setzt. Und wenn sie im entscheidenden Augenblick keinen Tampon zur Hand hat, kann es sogar richtig peinlich werden.
Aber das ist noch nicht alles. Spätestens wenn sie pinkeln muss, zeigt sich für eine Frau, dass sie doch nicht so frei und unabhängig ist, wie sie vielleicht gerne wäre. Sie muss daher Tag für Tag mit erheblichen Einschränkungen leben, die ein Mann eben nicht hat. Schon deshalb, weil ihre Blase deutlich kleiner ist, als die eines Mannes und sie sich eigentlich ständig in der Nähe einer Toilette aufhalten muss. Auch draußen im Freien macht ihr die Natur klar, wer hier wirklich unabhängig ist. Der Mann sucht sich einfach einen Baum und lässt es laufen. Die Frau muss sich dafür erst einmal halb ausziehen und dann einen geeignete Stelle finden, an der ihr Gräser und Insekten nicht allzu nahe kommen.
Manchmal hört man Frauen sagen, sie hätten einen Mann gefickt. Aber das ist natürlich schon rein grammatikalisch völliger Quatsch. Sie kann bestenfalls „mit“ ihm gefickt haben, denn ihre Rolle dabei ist und bleibt immer passiv. Sie kann sich ihm öffnen und ihre Bereitschaft zeigen. Sie kann auch erregt sein und schön feucht werden, um ihn den Weg zu ebnen. Aber aktiv ficken kann sie ihn nicht. Das bleibt allein seiner Initiative überlassen und allein diese Aufgabenverteilung sollte ihr eigentlich klarmachen, wer hier das Sagen hat und wer nur passiv reagieren kann.
Deshalb gibt es auch am Straßenrand fast ausschließlich Frauen, die auf einen „Freier“ warten. Frauen, die bereit sind, ihren Körper in die erwartete Position zu bringen und die Rolle einer geilen Schlampe zu spielen, um von irgend einem Unbekannten für ein paar Euro gefickt zu werden. Und selbst das tun sie meist nur, weil hinter ihnen fast immer ein Mann steht, um sie anschließende abzukassieren.
Von den Emanzen und der woken Welt von heute werden solche Frauen gerne als „Sexarbeiterinnen“ bezeichnet, um der Sache einen Anstrich von Seriosität, Freiheit und Unabhängigkeit zu geben. Doch in Wirklichkeit sind sie nichts anderes als Sexsklavinnen, die einfach tun, was ein Mann von ihnen verlangt, weil sie sonst Prügel beziehen oder verhungern müssen. Das ist heute nicht viel anders als vor tausend Jahren und zeigt, wie weit es die sogenannte Emanzipation der Frau wirklich gebracht hat.
Nicht wenige Frauen sind mächtig stolz darauf, ihren Mann an der Nase herumzuführen oder um den Finger zu wickeln, um von ihm zu bekommen, was sie wollen. Das verleiht ihnen die Illusion von Macht und sie glauben, Herrin über seine Triebe zu sein. Sie meinen geradezu, ihn in der Hand zu haben, nur weil er das Spiel mitspielt. Doch auch das ist eigentlich keine wirkliche Macht, auch wenn es durchaus Schwächlinge gibt, die sich das über viele Jahre gefallen lassen.
In Wirklichkeit ist es das uralte Spiel der Anbiederung, das Frauen im Laufe der Jahrtausende zur Vollkommenheit entwickelt haben. Es ist nichts anderes als die gezielte Tarnung ihrer Abhängigkeit von einem Mann, die nach wie vor besteht und der sie auch nicht entfliehen können. Denn letztendlich können sie ihn zwar eine Zeit lang beeinflussen, aber sobald die körperlichen Reize vorbei sind, ist mit diesem Einfluss ganz schnell Schluss. Dann sucht er sich entweder eine Andere und meist Jüngere, die seine Libido auf Trab hält. Oder er bleibt aus geistiger Trägheit bei der vertrauten Frau und begnügt sich vielleicht mit dem einen oder anderen Seitensprung.
Denn die Natur spielt eigentlich nach ganz einfachen Regeln: Der Mann ist dafür da, um seinen Samen zu verbreiten und die Art zu erhalten. Die Frau hat die Aufgabe, von ihm schwanger zu werden und seine Nachkommen großzuziehen. Alle Aktivitäten beginnen mit ihm und alle Folgen davon trägt sie. Er ist also der aktive und sie eher der passive Part in diesem Prozess. Das sollte man nie vergessen, denn es ist die ganz alltägliche Biologie, von der wir alle abhängig sind.
Und die hat eben für Männer und Frauen ganz konkrete Aufgaben vorgesehen.
