Energiewende: Der Traum ist jetzt schon ausgeträumt

Energiewende – dieser Begriff gehört zum Standardvokabular der Medien, seitdem die Grünen in nennenswerter Stärke in den Regierungen vertreten sind. Er wird seit Jahren unreflektiert von allen nachgebetet, die heute zum Mainstream zählen. Die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien verwenden reden von Energiewende, als handle es sich dabei um eine zwangsläufige Entwicklung, die niemand in Frage stellt.

Doch die Energiewende ist kein unabwendbares Muss, oder alternativlos, wie Ex-Kanzlerin Merkel es formulieren würde. Energiewende ist lediglich eine Ideologie. Eine Idealvorstellung also, die in vielen Köpfen fest verankert ist. Vor allem in deutschen Köpfen. Hierzulande träumt man nämlich beharrlich davon, eine Industrienation ausschließlich mit Wind- und Sonnenenergie am Leben halten zu können.

Dabei scheint die Realität nur im Weg zu sein und findet in der öffentlichen Debatte einfach nicht statt. Und zur Realität gehört, dass in Deutschland Stromausfälle längst die Regel wären, wenn wir nicht in einem europäischen Gesamtverbund hängen würden und immer wieder Strom aus dem benachbarten Ausland in unsere Netze fließen würde.

Denn Wind und Sonne liefern zwar bis zu 50% des nationalen Strombedarfs. Aber leider nur in theoretischen Rechenmodellen auf dem Excel-Sheet In der Praxis wird an jedem Wochenende weit mehr Strom erzeugt, als gebraucht wird. Mit der Folge, dass Windkraftanlagen regelmäßig abgeschaltet und am Montag wieder mithilfe von Dieselmotoren oder mit Strom aus dem Netz in Bewegung versetzt werden müssen. Von allein schafft der Wind das nämlich nicht.

Im Volksmund ist daher von „Zappelstrom“ die Rede, der sich einfach nicht bändigen lässt. Die Sonne schickt keine Rechnung, lautet eine griffig grüne Floskel. Das tut sie nicht, aber ein Blick auf die realen Kosten der Energiewende zeigt schnell, dass hier mit Dimensionen gerechnet werden muss, die sich jeder Vorstellung entziehen.

4,8 bis 5,4 Billionen Euro

Das Forschungsinstitut Frontier Economics hat im Auf trag der Deutschen Industrie- und Handelskammer berechnet, welche Kosten die Energiewende verursachen wird, wenn sie denn tatsächlich umgesetzt wird. Basis sind die Gesamtkosten für die Jahre 2025 bis 2049 und die sind utopisch. Für Investitionen, Netzkosten, Betriebskosten und unvermeidliche Energieimporte müsste Deutschland in diesem Zeitraum irgendwo zwischen 44,8 und 5,4 Billionen aufwenden.

Allein für den geplanten Ausbau und Betrieb der Netzinfrastruktur sind rund 1,2 Billionen Euro fällig. Zusätzliche Kapazitäten erfordern bis zu 1,5 Billionen und allein die Betriebskosten für die nach wie vor erforderlichen Kraftwerke erfordert bis zu 500 Euro. Der weitaus größte Posten sind die nach wie vor erforderlichen Energieimporte in Höhe von bis zu 2,3 Billionen.

Nur zur Erinnerung: Eine Billion, das sind 1.000 Milliarden Euro, also eine Zahl mit 12 Nullen.

Nehmen wir das Jahr 2035. Um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, sind allein in diesem Jahr jährliche Investitionen von 113 bis 365 Mrd Euro erforderlich. Das ist mehr als doppelt sie viel wie heute. Derzeit liegen die Aufwendungen in Verbindung mit dem Energiewandel bei rund 82 Mrd. Euro. Dazu kommen dann noch jährliche Betriebskosten von 212 bis 257 Mrd. Euro.

Die größten Kostentreiber sind hier die nach wie vor erforderlichen Importe von Energieträgern und der Netzausbau.

Angesichts solcher Kosten für nur ein kleines Land auf der Erde fragt man sich natürlich, ob das überhaupt irgendeinen Sinn macht. Und dass sich andere Länder an Deutschland ein Beispiel nehmen und ebenfalls die Menschen und die Industrie mit exorbitanten Mehrkosten belasten, ist mehr als fraglich. Warum sollten sie auch? Eigentlich hat sich doch längst herumgesprochen, dass die Angst vor dem als Klimakiller beschuldigten CDO2 völlig unbegründet ist und lediglich auf windigen Hochrechnungen des IPCC beruht.

Wenn es keine grundlegende politische Kehrtwende gibt, wird daher Deutschland in ein paar Jahren zwar stolz auf eine weitgehend carbonfreie Energieerzeugung sein. Aber es wird als Exportnation auf den Weltmärkten keine Rolle mehr spielen. Mangels Kaufkraft wird auch die Binnennachfrage radikal einbrechen, denn wo die Industrie nichts mehr verdient, verarmen auch die Menschen.

Man kann also nur darauf hoffen, dass das derzeitige politische Farbenspiel möglichst bald ein Ende findet. Denn die politische Fixierung auf Kommunismus und Sozialismus hat bisher in keinem Land der Welt Wohlstand geschaffen. Genauso, wie die realitätsferne grüne Bewegung mit ihren bildungsfernen und vorwiegend weiblichen Schreihälsen eigentlich niemand braucht. Die sollten eher in die Schule gehen und mit dem kleinen Einmaleins weitermachen, anstatt in Größenwahn zu verfallen und in Milliarden oder gar Billionen zu denken.

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