Linke: Verfechter eines gescheiterten Systems

Der amerikanische Schlag gegen Präsident Maduro in Venezuela hat es wieder einmal gezeigt: Der linke Mainstream lebt noch immer in einer Gedankenblase, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Während sich Kanzler Merz wegduckt und es bei vagen Aussagen belässt, sieht die deutsche Politszene von den Linken über die Sozis bis hin zur CDU ihren sozialistisch-kommunistischen Traum gefährdet und labert von der Verletzung des Völkerrechts.

Ein Kanzler, der erst mit dem zweiten Wahlgang und mit Duldung der Grünen und Roten zum Kanzler wurde, kann eben keine klare Position beziehen, ohne dass der linke Mainstream den Straßenmob der Antifa losschickt, um zu zeigen, wer in diesem Land wirklich das Sagen hat.

Der militärische Angriff der USA auf Venezuela hat ganz sicher etwas mit den größten Erdölvorkommen der Welt zu tun, die dieser mittelamerikanische Staat zu bieten hat. Ein Vorgänger Maduros hat jedoch in Venezuela den Sozialismus ausgerufen und die amerikanischen Ölfirmen kurzerhand aus dem Land geworfen. Die Folge davon war, dass die Erdöl-Infrastruktur rapide verkam und weder das Land noch seine Bevölkerung von den natürlichen Ressourcen profitierten.

Das ist jetzt Vergangenheit. Die Erdöl-Förderer Amerikas wurden von den Sozis in Venezuela nie für ihre Investitionen entschädigt und haben vermutlich gehörig Druck auf Präsident Trump ausgeübt, sich um diesen Gewinnverlust zu kümmern.

Doch das ist nur eine Seite. Venezuela hat nämlich schon weit Jahren zwei Gesichter. Auf der einen Seite verarmte die Bevölkerung unter seiner sozialistischen Regierung zunehmend. Auf der anderen hatten die Drogenbarone freie Hand und konnten jahrelang nahezu ungehindert vor allem den amerikanischen Markt überschwemmen.

Auch damit wird wohl jetzt Schluss sein. Denn die Amerikaner werden erst mal die Kontrolle über das mittelamerikanische Land übernehmen und dann in aller Ruhe über eine zukünftige Regierung nachdenken.

Laut Trump soll Maduro nach dem Militärschlag am 3. Januar 2026 hauptsächlich wegen Drogenhandels und Kriminalität in den USA zur Verantwortung gezogen werden. Trumps Erklärung dazu: “Maduro führte einen unaufhörlichen Feldzug der Gewalt, des Terrors und der Subversion gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, der nicht nur unser Volk, sondern die Stabilität der gesamten Region bedrohte.“

Damit verfolgt Trump Schlag auf Schlag seine Strategie gegen die Terroristen der Welt. Es begann mit einem Überraschungsangriff auf die atomaren Produktionsstätten des Iran im Juni 2025. Vier Tage vor Weihnachten desselben Jahres überraschten die USA mit einem Vergeltungsschlag für getötete US-Soldaten gegen den „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien. Am ersten Weihnachtstag war dann der IS in Nigeria dran. Und am 3. Januar 2026 stand Venezuelas Herrscher auf dem Plan, der von der westlichen Welt einhellig als Diktator gesehen wird.

Doch die deutsche Linke hat andere Sorgen. Am Abend des 3. Januar 2026 haben sich mehrere Hundert Menschen am Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um gegen den US-Angriff auf Venezuela zu protestieren. Laut dem „Tagesspiegel“ hatten die Demonstranten sowohl die Bundesregierung als auch die Vereinten Nationen aufgefordert, die Militäraktion zu verurteilen und sich für die Freilassung Maduros einzusetzen. Zu sehen waren laut Aussage der Zeitung vor allem Plakate linker Gruppen.

Linke hatten eben noch nie ein Problem mit Diktatoren. Und links ist in Deutschland mittlerweile so ziemlich alles außer der AfD.

SPD-Fraktionsvize und Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller kritisierte Trumps

Vorgehen scharf und sprach von einem gravierenden Bruch des Völkerrechts. Offenbar haben die deutschen Sozis kein Problem mit einem Diktator, der über so gut wie keine demokratische Legitimation im eigenen Land verfügt, solange er unter dem Label des Sozialismus daherkommt.

Doch auch die einstige politische Mitte tickt mittlerweile links. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sprach von einem „Putsch“ und meinte, Trump habe damit „die regelbasierte internationale Ordnung“ verlassen“. Vielleicht sollte er einmal darüber nachdenken, dass auch die von Merkel initiierte wilde Immigration alles andere als „regelbasiert“ war und Deutschland in eine gewalttätige Unordnung gestürzt hat, die noch lange Wirkung zeigen wird.

Van Aken von den Linken wirft den USA „Staatsterrorismus“ vor. „Wer wie Trump das Völkerrecht bricht und Präsidenten entführen lässt, der betreibt brutalen Staatsterrorismus“, erklärte er. Eine entlarvende Aussage von einer Partei, die ihre Wurzeln in der ehemaligen SED hat und noch immer nicht begreift, dass weder Sozialismus noch Kommunismus den Menschen jemals etwas Positives gebracht hat.

Lediglich die AfD hielt sich zurück. Die Partei halte grundsätzlich am Prinzip der Nichteinmischung fest, war die Begründung. Eine abschließende Einschätzung wolle man erst nach Prüfung der von den USA vorgebrachten Begründungen vornehmen.

Der amerikanische Außenminister Marco Rubio warf Kuba vor, Venezuela übernommen zu haben. Kuba habe versucht, Venezuela aus „Sicherheitsgründen zu kolonisieren“, beschrieb Rubio die bisherige Verbindung zwischen den beiden sozialistischen Staaten. Er vertrat ausdrücklich die Ansicht von Präsident Trump, der schon zuvor gesagt hat, die USA wollten sich „mit guten Nachbarn umgeben“, Kuba hingegen sei eine „versagende Nation“.

Doch vielleicht muss man den wiedererlangte Zugang zu den Ölreserven Venezuelas durch die USA auch unter einem völlig anderen Aspekt sehen: Wahrscheinlich ist, dass damit auch das Preisgefüge auf dem weltweiten Ölmarkt aus den Fugen gerät und der Ölpreis unter die Marke von 50 Dollar rutschen wird. Das übt weit mehr Druck auf Moskau aus als alle bisherigen Sanktionen und kurbelt gleichzeitig die US-Wirtschaft an. Auch den europäischen Traum von der Elektromobilisierung wird diese Entwicklung nachhaltig stören.

Trumps Außenpolitik wäre damit weder unberechenbar noch isolationistisch, wie es viele Stimmen derzeit noch sagen, sondern folgt einer klaren Strategie. Wozu gehört, dass sich auch die vereinte Linke aus Kommunisten und Sozialisten, die seit Merkel Deutschland an sich gerissen hat, allmählich Sorgen machen sollte. In ihrem Traum vom Sozialismus, der Deindustrialisierung und der breiten Verarmung der Bevölkerung sind sie ja schon ein gutes Stück vorangekommen. Aber Onkel Sam wird spätestens dann aktiv werden, wenn die damit verbundenen diktatorischen Elemente auch die Zensur amerikanischer Medien einschließt.

Spätestens dann wird ein weitgehend machtloser und von linken Kräften gegängelter Kanzler Merz spüren, dass ihm eine durch und durch korrupte EU keine Stütze ist. Die immer deutlicher werdenden Absichten, Gold- und Immobilienvermögen zu konfiszieren (also zu stehlen), den Geldverkehr zu digitalisieren und zu kontrollieren und den Kapitaltransfer ins Ausland zu behindern sind zumindest ernst zu nehmende Vorboten eines europaweiten Währungszusammenbruchs.

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