Manipulation ist eine urweibliche Fähigkeit

Wenn man in den Mainstream-Medien von Manipulation liest, dann geht es normalerweise um ein Beispiel toxischer Männlichkeit. Männer sind schließlich die Bösen und alles, was negativ ist, muss irgendwie männlich sein.

Sieht man dann, wer den Artikel geschrieben hat, dann ist es – was für eine Überraschung – in aller Regel eine Frau, die hier ihren Frust ablässt und Manbashing betreibt. Menschen manipulieren, das tun in weiblichen Augen ausschließlich Männer. Männer sind schließlich zu allem fähig und denken ihr ganzes Leben darüber nach, wie sie Frauen rumkriegen und für ihre Ziele missbrauchen können.

Dabei sieht die erlebte Realität ganz anders aus, und um das zu verstehen, muss man ein paar Schritte zurück in die Geschichte gehen.

Fortschritt ist männlich

Frauen saßen noch nie in der Geschichte an den Hebeln der Macht. Gewiss, es gibt Ausnehmen, aber in aller Regel wurde Geschichte von Männern geschrieben. Männer führten Kriege. Männer schmiedeten Bündnisse. Sie sind die geistigen Köpfe hinter so ziemlich jeder weltbewegenden Erfindung und haben die Menschheit von der Steinzeit ins Industriezeitalter geführt. Selbst der Tampon und die Pille sind männliche Erfindungen, die heute keine Frau mehr missen will.

Wir alle leben heute besser als noch vor zwei, drei Generationen. Hungersnöte, die früher ganze Landstriche entvölkert haben, sind heute in den weitaus meisten Regionen der Welt ein Fremdwort. Hunger gibt es heute eigentlich nur noch in Afrika und auch da nur in den Ländern, die noch immer nicht gelernt haben, dass andere Menschen keine Feinde sind, nur weil sie einem anderen Stamm angehören. Und wo die Menschen ohne Sinn und Verstand Kinder produzieren, die sie nicht ernähren können.

Manipulation ist weiblich

Frauen standen immer in der zweiten Reihe- Ihre Rolle war über Jahrtausende hinweg darauf beschränkt, Männern zu gefallen, Männer zu bedienen, männliche Lust zu befriedigen und Kinder zu gebären. Wenn eine Frau etwas erreichen wollte, was nicht im Sinne ihres Manns war, dann konnte sie keine Forderungen stellen, denn dazu fehlte ihr die Macht. Sie konnte lediglich darum bitten, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Oder sie konnte daran gehen, ihren Mann zu manipulieren, damit er sich quasi genötigt sah, ihre Wünsche zu erfüllen.

Manipulation verfolgt also das Ziel, eine Entscheidung herbeizuführen, die eigentlich nicht im Interesse des Anderen steht. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Techniken, die alle das Ziel haben, die eigentlich starke Position des Anderen zu untergraben, indem zum Beispiel Unsicherheiten erzeugt werden und das Selbstwertgefühl angegriffen wird.

Dabei kommen immer wieder dieselben Sprüche zur Anwendung, die ein Mann kennen sollte, damit sofort alle Warnsignale angehen, sobald einer davon ausgesprochen wird:

 “Wenn du mich lieben würdest, würdest du es für mich tun.” Das ist der Standardspruch. Eine hinterhältige Unterstellung, die auf hinterhältige Weise die grundlegenden Motive des Mannes infrage stellt. Massiver kann eine Frau ihren Mann nicht angreifen und in die Defensive drängen. Wenn er sich auf dieses Spiel einlässt, hat er schon verloren.

Hier muss man als Mann souverän reagieren. Etwa mit den Worten: „Ich halte seit Jahren zu dir. Ich muss meine Liebe zu dir nicht mehr beweisen. Und ich will auf so eine unfaire Unterstellung auch gar nicht reagieren.“

“Niemand versteht dich so gut wie ich.” Eine weitere typische Aussage, die den Versuch der Manipulation entlarvt. Es ist der eher hilflose Versuch, die Führungsrolle über den Dialog zu gewinnen und alllen Argumenten von vorn herein den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Auch hier macht es keinen Sinn, sich auf die ziemlich schwache Argumentation einzulassen. Aber man kann sie ins Positive verwandeln und ihr damit jede Aggression nehmen: „Ich schätze deine Unterstützung und ich weiß, dass du Verständnis für mich hast. Aber du bist nicht der einzige Mensch in meinem Leben, der meine Gefühle und Bedürfnisse versteht und mich unterstützt.“

“Du bist wieder viel zu sensibel. Du musst immer alles übertreiben.” Ein weiterer Griff in den Werkzeugkasten der Manipulation. Es geht darum, deine Gefühle infrage zu stellen und Schuldgefühle auszulösen. Schon die Verallgemeinerung ist unfair und soll dich emotional angreifen, ohne konkret zu werden.

Die Reaktion sollte daher entschieden sein den Gesprächsverlauf auf dieser Ebene sofort stoppen: „Meine Gefühle sind so, wie sie sind. Die musst du nicht abwerten. Wir sind unterschiedlich, und wenn du mit mir leben willst, musst du das respektieren.“

“Ich sage dir das zu deinem eigenen Besten.” Das ist kein Argument. Das ist eine überhebliche Behauptung ohne jede Substanz. Hier geht es auch nicht um die Sache. Es geht darum, deine Motive infrage zu stellen und dein Selbstwertgefühl kleinzureden. Eine Frau, die keine destruktiven Absichten hat, würde sich nie so über dich erhöhen.

Auch hier besteht die Lösung darin, die unterschwellige Aggression nicht aufzugreifen und konstruktiv reagieren: „Ich schätze deine Sorge um mein Wohl. Aber ich möchte meine eigenen Entscheidungen treffen, zu denen ich stehen kann.“

“Alles, was ich tue, tue ich für dich.” Nein, um dich geht es hier eben nicht. Es geht um die Rechtfertigung des eigenen Tuns auf eine ziemlich scheinheilige Art. Auch das ist ein rhetorisches Werkzeug, um deine Reaktion in die gewünschte Richtung zu schieben.

Lass dich davon nicht beeindrucken. Lass dich nicht zum unfähigen Mann machen, der ohne seine Frau nichts zustande bringt. Sage ihr klar, dass du ihre Manipulation durchschaust: „Ich komme ganz gut allein zurecht. Ich will, dass du mir Respekt zeigst, so wie ich respektvoll mit dir umgehe.“ Damit hast du sie ermahnt, wie ein kleines Kind und ihr gezeigt, dass sie zu weit gegangen ist.

“Es wird immer schwieriger, mit dir zu reden.” Ja, das ist es. Aber das liegt nicht an dir. Das liegt schlicht und einfach nur daran, dass sie bisher nur aufgelaufen ist und nicht erreicht hat, was sie will. Lass dir also nicht einreden, dass du das Problem bist.

Es wird jetzt Zeit, ihr klarzumachen, dass sie sich verhält, wie eine bockige kleine Göre. Aber auch hier muss es ohne jede Aggression geschehen. Aggressionen schaukeln sich nur noch, bis aus einem einfachen Problem eine riesen Sache geworden ist. Ziehe daher das Gespräch auf die sachliche Ebene herunter: „Kommunikation ist nie eine Einbahnstraße. Lasst uns daher nicht gegenseitig beschuldigen, sondern in Ruhe nach einer Lösung suchen, mit der wir beide leben können.“

“Wie kannst du so unsensibel sein?” Es geht hier nicht um Sensibilität. Es geht einfach nur darum, dass sie nicht bekomme, was sie will. Der Versuch, sich selbst als Opfer darzustellen, greift daher hier nicht. Falle nicht auf ihre Taktik herein und lass dich nicht angreifen.

„Was meinst du konkret? Ich bin immer respektvoll zu dir und erwarte dasselbe auch von dir.“ Das Gespräch auf eine konkrete, sachliche Ebene zu bringen, wird ihr schnell klarmachen, dass all ihre Phrasen ins Leere laufen. Sie weiß, dass sie auf dem direkten Weg nicht bekommt, was sie will. Also will sie dich herausfordern und auf diese unfaire Weise beeinflussen.

“Du nimmst nie Rücksicht darauf, wie ich mich fühle.” Das „nie“ stimmt natürlich nicht, aber sie will damit, dass du dich schlecht und schuldig fühlst und alles wieder gut machen willst, indem du ihre Wünsche erfüllst. Aber du bis zu gut informiert, um darauf hereinzufallen.

„Ich werde dich nie einfach ignorieren und deine Gefühle auch nicht. Ich hoffe, du begegnest mir genauso. Aber man kann nicht immer einer Meinung sein. Manchmal muss man daher einfach einen Kompromiss finden. Oder man muss sich gemeinsam auf ein Ja oder Nein einigen.“

“Ich kann nicht glauben, dass du so egoistisch bist.” Diese Aussage ist einfach zu durchschauen. Sie merkt, dass sie auf Granit beißt und geht zum frontalen Angriff über.

Zeige ihr, dass es dieses Mal keine Kompromisslösung gibt. Mache ihr klar, dass es kein Egoismus ist, wenn man als Mann seine eigenen Interessen wahrt. Lass sie spüren, dass du der Herr im Haus bist und dieses mal auf deiner Entscheidung bestehst. Lasse sie allein zurück, bevor die Sache eskaliert. Du musst dich von einer Frau nicht in die Enge treiben lassen.

“Du verhältst dich genau wie X.” Auch ständige Vergleiche mit Anderen sind ein beliebtes Instrument manipulativer Frauen. Sie finden immer irgendwelche Vergleiche, die dich schlecht dastehen lassen. Sie wollen, dass du dich ganz klein und unfähig fühlst.

Hier gibt es nur eine Reaktion: Lass dich nicht auf den Vergleich ein. Breche das Gespräch ab und mache ihr klar, dass du zu zu deiner Entscheidung stehst und nicht bereit bist, dich auf ihre manipulativen Aussagen einzulassen: „Ich bin ich und andere sind anders. Damit wirst du leben müssen, oder es bleiben lassen.“

“Du verlierst immer mehr den Verstand.” Das ist offenes Gaslighting. Auf dieses Niveau musst du dich nicht einlassen. An dieser Stelle ist es besser, kein Wort mehr zu verlieren. Mache ihr klar, dass sie vor einer entweder/oder-Entscheidung steht. Entweder du gehst, oder ich gehe. Entziehe dich ihr und verlasse den Raum oder das Haus. Hülle dich in Schweigen und mache ihr klar, dass du jetzt jede weitere Kommunikation mit ihr als sinnlos ansiehst.

Sie wäre nicht die Erste, die nach einer verheulten Nacht reumütig wieder angekrochen kommt.

Werde nicht Opfer ihrer Opferrolle

Manipulation durch emotionale Erpressung ist eine beliebte Strategie weiblichen Vorgehens. Sie lieben die Rolle der armen Frau, die von ihrem Mann unterdrückt, vernachlässigt oder ignoriert wird. Das ist vermutlich der häufigste Gesprächsstoff unter Freundinnen. Sie können eine einfache Meinungsverschiedenheit zu einer ganz tragischen Sache hochstilisieren. Sie können auf Kommando heulen, um dein Herz zu erweichen.

Sie beherrschen das gesamte Instrumentarium, um einen Mann zu manipulieren, der nicht so will, wie sie wollen.

Es gibt unzählige Männer da draußen, die genau darauf hereingefallen sind. Sie haben immer wieder nachgegeben, um den Frieden zu wahren und ihre Ruhe zu haben. So oft, bis es zur Gewohnheit wurde und die Frau diejenige war, die die Entscheidungen traf. Bis er jede Männlichkeit aufgegeben hatte und nur noch ein Spielball weiblicher Launen war.

Aber die Manipulation hört damit nicht auf. Denn eine Frau, die man nicht in ihre Schranken weist, ist immer noch eine Frau. Sie ist nach wie vor unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen und wird ihn so manipulieren, dass er es ist, der diese Entscheidung trifft. Und dass er für schuldig erklärt wird und die Folgen auf sich nimmt, wenn sich die Entscheidung als falsch herausgestellt hat. Es sind die Frauen, die hinterher immer sagen: „Ich hab’s dir doch gleich gesagt“, obwohl genau das nur selten der Fall war.

Ein Mann muss daher Mann bleiben. Er muss ihr klarmachen, dass er allein derjenige ist, der das letzte Wort hat und alle wesentlichen Entscheidungen trifft. Und er darf sich auf keine stundenlangen Diskussionen einlassen, wenn sie anderer Meinung ist. Die Dinge sind eben wie sie sind und die weibliche Psyche ist immer noch so, wie sie immer war.

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