Beziehung: Frauen wollen männliche Männer

Praktisch jede Frau hält sich für emanzipiert. Das sagt sie zumindest. Doch wenn man näher hinhört, dann ergibt sich ganz schnell ein völlig anderes Bild. Wenn sie von ihrem Traummann reden, dann geht es nämlich nicht um den gleichberechtigten Partner, der nichts tun würde, ohne es mit ihr vorher abzusprechen. Nein, dann ist eher von einem richtigen Kerl die Rede. Einem Mann mit Ecken und Kanten, an denen sich eine Frau durchaus Blessuren holen kann.

Der nette Kerl von nebenan ist zwar willkommen, um den Computer einzurichten oder eine Lampe aufzuhängen. Aber weiblich feuchte Träume löst seine Gegenwart eher nicht aus. Er wird zwar gelobt und gerne weiterempfohlen. Aber er ist nicht der Mann, aus dem weibliche Träume sind. Eher einer, den man sich warmhält, falls wieder einmal eine dieser häuslichen Katastrophen ansteht, mit denen eine Frau hoffnungslos überfordert ist.

Frauen wollen nämlich keinen netten Kerl mit praktischen Vorzügen. Sie stehen eher auf einen „richtigen“ Mann, der genau weiß, was er will und sich von einer Frau nicht von seinen Zielen abbringen lässt. Sie lieben es zwar, wenn er ihnen zärtlich begegnet und einen Sinn für weibliche Schönheit hat. Aber am Ende wollen sie nichts als seine rohe Männlichkeit spüren. Und die ist selten von der sanften Sorte, sondern hart, fordernd und zielführend bis zum unvermeidlichen Orgasmus.

Dann hat sie das Gefühl, es mit einem Mann zu tun zu haben, der Stärke zeigt und auf den sie sich verlassen kann. Einer, der klare Vorstellungen von seinem Leben hat und die auch in die Tat umsetzt, anstatt nur darüber zu reden. Ein Macher also, der Fakten schafft, wenn andere noch mit dem Nachdenken, Überlegen und Entscheiden beschäftigt sind. Ein Realist, der voll im Leben steht während andere irgendwelchen idealistischen Zielen nachlaufen.

Eine Emanze und vor allem eine, die sich dafür hält, wird so einen Mann nie in die Finger bekommen. Sie wird über ihn lästern, weil er für sie unerreichbar ist. Stattdessen wird sie an einem farblosen Mainstream-Typen hängenbleiben, der weder eine eigene Meinung hat, noch eigene Ziele verfolgt. Einer, der an die Klimakrise glaubt, von der Gleichheit der Geschlechter redet und ein Elektroauto fährt, weil das ja angeblich die Zukunft ist. Vielleicht sogar ein Sozi, der die Geborgenheit eines starken Staates sucht, der ihn bevormundet und ihm jede eigene Entscheidung abnimmt.

Der Glaube an die Emanzipation der Frau sitzt zwar tief, und ein Heer weiblicher Journalistinnen versucht alles, um ihn zur Norm zu erheben. Aber echte Männer können darüber nur lachen. Sie sehen bildungs- und charakterlose Politikerinnen, die nur den Mund aufmachen müssen, um ihre Unfähigkeit zu offenbaren. Sie sehen auch das Heer an Beamten und vor allem Beamtinnen, die sich fürchterlich wichtig nehmen, ohne die Sinnlosigkeit ihres Tuns zu durchschauen. Vor allem aber wissen sie, dass die meisten Frauen eben keine Emanzen sind und auch heute noch das tun, was sie schon seit Jahrtausenden getan haben: Einen Mann finden, zu dem sie aufblicken können und bei dem sie sich beschützt und geborgen fühlen.

Denn eine Frau, die sich ihre Weiblichkeit bewahrt hat, will keinen Mann, der ihr alles recht machen will. Sie will einen richtigen Hausherrn, der sein und ihr Leben im Griff hat und ihr sagt, was sie zu tun und zu lassen hat. Ein Mann, dem sie vertrauen kann, weil er sich selbst treu ist und feste Prinzipien hat. Keine der heute allgegenwärtigen und mehr oder weniger unverbindlichen „Beziehungen“. Kein bindungsunfähiger Typ, der keine Verantwortung übernehmen will und beim ersten Problem wegläuft. Sondern ein richtiger Ehemann, der Verantwortung übernimmt und die Absicht hat mit ihr durch Dick und Dünn zu gehen.

Mit diesem Mann wird sie keine modische „Beziehung auf Augenhöhe“ eingehen. Sie wird seine Frau sein, sich ihm unterordnen und sich von ihm führen lassen. Denn zu einem richtigen Mann gehört es, dass er führend vorangeht, keine Verantwortung scheut und alle wichtigen Entscheidungen trifft. Er wird sie zwar in diesen Prozess einbinden. Aber er wird sich seine Verantwortung nicht aus der Hand nehmen lassen. Und er wird ein Machtwort sprechen, anstatt sich in unendliche Diskussionen verwickeln zu lassen.

Denn in ihrem tiefsten Inneren weiß eigentlich jede Frau, dass sie einem Mann nicht das Wasser reichen kann. Sie hat weder seine physische Stärke noch sein Durchhaltevermögen. Sie beherrscht auch nicht die Weitsicht und Entscheidungsfähigkeit eines Mannes. Und sie weiß genau, dass sie vielleicht eine hervorragende Assistentin an seiner Seite sein kann, aber nicht das Zeug dazu hat, ihn zu ersetzen und seine Rolle im Haus auszufüllen.

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