Filipinas sind nicht nur verteufelt hübsch. Sie sind auch sehr anhänglich und stellen ihren Mann in den absoluten Mittelpunkt. Die meisten von ihnen sind katholisch und das durchaus nicht nur auf dem Papier. Ihr Denkmuster ist ausgeprägt konservativ und jede von ihnen will geheiratet werden. Wobei Heirat auf den Philippinen noch eine ernste Sache ist, denn eine zivile Scheidung gibt es niht und die Ehe muss nach altem Ritus annulliert werden.
Wer das schlechte Wetter und die noch schlechtere Regierung in Deutschland verlassen will, sollte die Philippinen durchaus in Betracht ziehen. Dort gibt es keinen Winter und demnach auch keine Heizkosten. Die Menschen sind durchweg freundlich und das Leben ist vergleichsweise billig. Es ist daher kein Wunder, dass tausende amerikanischer und britischer Rentner dort das letzte Kapitel ihres Lebens verbringen. Wer über mindestens 2.000 Euro Rente verfügt, kann auf den Philippinen weitaus besser leben als da, wo er sein Arbeitsleben verbracht hat.
Altersunterschied
Eine Besonderheit der Philippinen sind auffallen sehr junge Frauen, die mit wesentlich älteren Männern zusammenleben. Im Land der ewigen Sonne ist das kein Skandal und niemand redet verächtlich darüber. Das liegt wohl auch daran, dass in Südostasien die Emanzen längst nicht die Öffentlichkeit haben wie in der westlichen Welt und daher die bei uns üblichen Vorurteile weitgehend unbekannt sind.
Denn bei Licht betrachtet, sind auch hierzulande nicht alle Heiraten wirkliche Liebesgeschichten. Frauen befanden sich schon immer in einer abhängigen Position und man kann es ihnen nicht verübeln, wenn sie sich gezielt für denjenigen entschieden, der ihnen die finanzielle Sicherheit bot, die ihre Seele beruhigte. So gesehen ist Liebe in Wirklichkeit oft nur ein Nebenprodukt ganz anderer Bedürfnisse.
Für eine junge Filipina vom Lande ist die Sache ganz einfach: Das Einzige, was sie zu bieten hat, sind Jugend und Schönheit. Ihre Art von Schönheit gibt es auf den Philippinen an jeder Ecke. Ihre Jugend verblasst schneller als ihr lieb ist. Also ist es verlockend für sie, sich einen doppelt so alten Mann zu angeln und die Armut hinter sich zu lassen. Er wird sie lieben, denn von so einer jungen Frau kann er zu Hause nur träumen. Und sie wird ihn lieben, denn irgendwann wird er es sein, der bis zum Unterhöschen alles bezahlt hat, das sie am Leib trägt.
Virtuelle Abzocke
Wobei ein westlicher Mann nicht den Fehler machen sollte, auf eine Filipina hereinzufallen, die bereits Geldforderungen stellt, bevor er sie in den Armen hält und für sich vereinnahmen kann. Viele jungen Dinger denken nämlich gar nicht daran, sich auf einen wesentlich älteren Mann wirklich einzulassen. Sie wollen einfach nur sein Geld, um sich damit ein kleines Stück Luxus leisten zu können. Und sie machen die Mehrzahl derer aus, die sich auf PinaLove und anderen Portalen tummeln und auf Geldsuche gehen.
Wobei die Masche eigentlich immer die gleiche ist. Meist vergehen nur wenige Tage Online-Chat, bevor von den ersten Geldproblemen berichtet wird. Anfangs sind es überschaubare Probleme, die mit Mitleid erregenden Worten geschildert werden: Kein Geld für die nächste Handy-Aufladung. Schulgebühren für den kleinen Bruder, die die Haushaltskasse sprengen. Geld für den Arzt, das die kranke Oma nicht bezahlen kann. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Es soll Leute gegeben haben, die ihrer Traumfrau in die Philippinen gefolgt sind, um dann überrascht festzustellen, dass es sie überhaupt nicht gibt.
Wobei es mittlerweile ganze Scam-Ringe gibt, die es gezielt darauf abgesehen haben, liebeshungrige Männer auszunehmen. Sie gehen professionell vor und arbeiten mit Fake-Profilen in den einschlägigen Dating-Apps. Dahinter steckt ein arbeitsteiliges Vorgehen, das ausgefeilten Regeln folgt und äußerst lukrativ zu sein scheint. Einer kümmert sich um den Erstkontakt, der Nächste übernimmt den skriptgesteuerten Dialog, der sich über Monate erstrecken kann. Sogar Videocalls werden simuliert und wenn das Geld endlich geflossen ist, werden Pläne für ein Zusammentreffen geschmiedet, das natürlich mit weiteren Geldnöten gepflastert ist.
Ganz reale Abzocke
Doch auch die ganz reale Filipina kann sich auf Dauer als reine Geldfalle erweisen. Sie nistet sich gerne bei einem westlichen Einwanderer ein, um voll und ganz auf seine Kosten zu leben. Auch hier bestimmen vor allem Frauen in den Zwanzigern das Bild, die nicht selten aus den Slumvierteln des Landes stammen. Bei Youtube kann man live sehen, wie das Leben in den Slums von Manila ist und versteht, warum junge Frauen um jeden Preis diesem Milieu entfliehen wollen.
Eine junge Frau aus den Slums oder auch den armen ländlichen Regionen des Landes wird alles, wirklich alles tun, damit es ihrem Mann und Retter gutgeht. Und sie wird versuchen, sich von ihm ein Kind machen zu lassen. Denn in den Philippinen hält sich hartnäckig das Gerücht, dass ein Kind den Mann an die Frau bindet und er sie so schnell nicht verlassen wird.
Ganz anders agieren die Frauen aus den Metropolregionen des Landes. Hier begegnet man einem Stadtbild, das dem in der westlichen Welt in nichts nachsteht. Und man stößt auf bildschöne Frauen mit guter Ausbildung und hohen Ansprüchen. Wer sich auf eine von ihnen einlässt, sollte ein gutes Bankkonto haben. Und er sollte sich darauf gefasst machen, dass sein Luxusweib alles tun wird, um es möglichst effektiv zu leeren.
Solche Frauen suchen nicht den Mann fürs Leben. Sie suchen vor allem ein gut gefülltes Bankkonto. Und sie sind ganz schnell wieder weg, wenn der Geldfluss versiegt, und es Zeit wird, sich einen neuen Kerl zu suchen. Wer hier nicht an eine besonders gut getarnte Art der Prostitution denkt, hat das Leben nicht kapiert.
Vierzig und darüber
Filipinas haben oft schon früh Kinder, was mit der Prüderie der Katholischen Kirche und mangelnder Aufklärung zu tun hat. Gleichzeitig sind die Filipinos nicht gerade für ihre ausgeprägte Treue bekannt. Beides führt dazu, dass viele Frauen verlassen werden, sobald sie für ihren Mann zur finanziellen Belastung werden. Mit der Folge, dass sich unzählige Frauen in den Vierzigern auf dem Markt befinden, die einen Versorger für sich und ihre Brut suchen.
Solche Frauen können durchaus interessant sein. Immerhin sind ihre weiblichen Reize noch lange nicht verblüht und sie können durchaus noch männliche Blicke auf sich lenken. Da die meisten schon sehr früh ihr erstes Kind bekommen haben, sind vorhandene Kids oft schon aus dem Haus und die Frau ist bereit für ein zweites Liebesleben. Manche hungern sogar geradezu nach Liebe und werden alles tun, um einen neu gefundenen Lover zum dauerhaften Lebensbegleiter zu machen.
Viele von ihnen haben schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Sie haben ihr ganzes Leben auf einen Mann gesetzt, der sie bitter enttäuscht und Narben auf der Seele hinterlassen hat. Und sie merken, dass ihre Weiblichkeit noch immer lebendig ist und ihre Sehnsucht dem Mann gilt, der die gute alte Treue mitbringt und eine ebensolche Frau sucht.
Eine Frau, wie es sie in Amerika, Australien oder Europa schon lange nicht mehr gibt.
