So allmählich zeigen sich erste Zeichen der Vernunft. Der große Run auf die Elektroautos ist ausgeblieben. Der Hype ist vorbei, nachdem er kaum richtig begonnen hat. Die Hersteller sind frustriert und die Konsumenten tun einfach nicht so grün, wie es die Politik von ihnen erwartet.
Man wird zwar heute ganz schnell zum ewig gestrigen Fortschrittsfeind erklärt, wenn man die heiligen Dogmen der Klimaapokalyptiker anzweifelt. Aber das Kaufverhalten der breiten Masse macht schnell deutlich, dass man alles andere als allein ist.
Ford ist auf breiter Basis gescheitert und steht kurz vor dem Aus, weil der einstige Erfinder der automobilen Massenproduktion auf die grünen Amateure gehört und voll auf die elektrische Zukunft gesetzt hat. Der halbstaatliche Konzern VW hat sein E-Auto-Werk in Bremen ruhend gestellt, nachdem kaum jemand einen ID kaufen sollte. BMW und Mercedes bauen zwar weiterhin ein paar Fahrzeuge mit Elektroantrieb, aber verkünden mittlerweile ernüchtert, dass man den Verbrennungsmotor keineswegs aufgeben will. Volvo hat einst verkündet, schon bald nur noch batteriebetriebene Fahrzeuge zu bauen, aber auf der Straße ist davon nicht viel zu sehen.
Lange Zeit haben die vom deutschen Staat gesponsorten Medien, die in der Papierzeit noch richtig groß waren, von der elektrischen Zukunft auf der Straße geträumt. Ihre unisono verkündete Botschaft lautete: Der Verbrenner ist tot und die deutsche Industrie hat die Zukunft verschlafen. Doch die vom früheren Wirtschaftsminister Habeck mit großem Tamtam angekündigte Batteriefabrik von Northvolt im Schleswig-Holsteinischem Heide endete bereits lange vor Produktionsbeginn in der Insolvenz. Dreistellige Fördergelder sind weg. Die Grünen sind abgewählt. Aus der Traum.
Die vollmundigen Sprüche vom „Umbau der Energiewirtschaft“ sind seitdem deutlich verhaltener geworden. Einzig Hamburg glaubt noch, schon in ein paar Jahren CO2-frei zu sein und jubelt über den Volksentscheid, der 2025 ausgezählt wurde. Zeitgleich hat der Klimagipfel in Brasilien außer einer großen Spende Deutschlands zur Bekämpfung der angeblichen Klimakatastrophe nichts gebracht. Außerdem weiß niemand, wie der irrsinnige Aufwand für die von grünen Träumern herbeigeredete CO2-Freiheit finanziert werden soll.
Grüne Projekte gibt es schon seit vielen Jahren, aber so richtig erfolgreich war bisher noch keines. Die einzige Wasserstoff-Tankstelle Hamburgs wurde schon kurz ach ihrer Eröffnung wieder geschlossen. Ein ähnliches Projekt in Neumünster kam ebenfalls über den Bau einer Tankstelle nicht hinaus. Wirtschaft ist eben immer eine Frage von Angebot und Nachfrage und aufwendig produzierter Wasserstoff hat da eher geringe Chancen.
Selbst das IPCC, der selbst ernannte und primär von privaten Spenden getragene Weltklimarat, schafft es nicht mehr, sein Dogma von der großen Klimakatastrophe aufrecht zu erhalten. Natürlich gibt es spürbare Klimaveränderungen auf der Erde, wie es sie schon seit zigtausend Jahren gegeben hat. Doch wie gering der Einfluss des Menschen dabei ist, beweist schon ein einziger Vulkanausbruch, der weltweit den Flugverkehr lahmlegt. Mittlerweile schafft es auch das IPCC nicht mehr, kritische Stimmen zu den fantasievollen Klimamodellen auszuschalten.
Immer mehr Klimatologen (also nicht die selbst ernannten „Klimaforscher“) finden mittlerweile Gehör und weisen nach, dass die ganze Klimadoktrin schlicht und einfach Nonsens ist. CO2 ist eben nur ein Spurengas mit einem winzigen Anteil an unserer Atemluft, das wohl kaum die gewaltigen erdumspannenden Klimaprozesse verändern kann. Außerdem könnte ohne CO2 kein Baum und kein Strauch existieren und Sauerstoff produzieren.
Die Menschen sind nicht so blöd, wie sie von politischen Kreisen gerne gehalten werden. Sie haben recht schnell gemerkt, dass der allgegenwärtige Klimahype weitaus mehr Nach- als Vorteile bringt. Außerdem haben sie erkannt, dass ein E-Auto einfach zu teuer ist, um sich wirklich durchsetzen zu können. Und dass es nach ein paar Jahren praktisch unverkäuflich ist, weil kein Mensch die Kosten für einen Batterietausch in fünfstelliger Höhe tragen will.
Mercedes war daher schlecht beraten, seine weltweit anerkannte Kernkompetenz im Motorenbau an die Chinesen zu verkaufen. Selbst in China beträgt der Anteil an Elektrofahrzeugen gerade mal 10,2 % (2025). Und der konzentriert sich auf die großen Metropolen, wo damit ganz erheblich die Atemluft verbessert wurde. Auf langen Strecken setzen hingegen auch die Chinesen weiterhin auf den Verbrenner, was schon daran zu erkennen ist, dass es die meisten chinesischen E-Autos parallel auch mit einem Benzinmotor gibt.
Die Verantwortlichen bei Geely haben sich daher vermutlich ins Fäustchen gelacht, und dankbar die weltweit erfolgreiche Motorensparte von Mercedes übernommen. In der 2025 vorgestellten neuesten Baureihe (M252) mit Modellen wie dem CLA steckt daher erstmals ein chinesischer Motor mit deutschem Know-how.
Eigentlich genügt schon ein Blick in die deutschen Städte, um die elektrische Autozukunft eher kritisch zu sehen. In den Häuserfluchten drängen sich dort die Autos der Anwohner, die in mehrstöckigen Wohnhäusern leben. Hätten die alle einen Elektroantrieb, dann wären dort nicht nur Tausende von Ladesäulen erforderlich, damit die Nacht dafür genutzt werden kann, neue Energie für den Weg zur Arbeit zu tanken. Es wären auch gewaltige Erdarbeiten zur Installation einer komplett neuen Kabel-Infrastruktur notwendig, gegen die der Ausbau des Glasfasernetzes ein niedliches Kinderspiel ist.
Das alles ist unrealistisch und damit auch die großen grünen Träume von einer vollelektrischen Mobilität. Wobei ohnehin keiner die widersprüchliche Logik erklären kann, mit der die Grünen die Zukunft sehen. Auf der einen Seite reißt man in Deutschland radikal alle Kernkraftwerke ein, um die dabei entstandene Lücke mit Strom aus dem Ausland zu füllen. Auf der anderen Seiten setzt man mit der Elektromobilität und den Wärmepumpen rückhaltlos auf eine elektrische Infrastruktur, die noch nicht einmal in Ansätzen vorhanden ist.
Aber so ist es nun mal, wenn grüne Ideologen ihre Träume ausleben, ohne sich mit den Experten kurzzuschließen, die das Ausmaß ihrer Entscheidungen beurteilen können.
