Ganz am Anfang riskierte Friedrich Merz noch die ganz große Lippe. Er forderte eine Liste aller NGOs, die von der Regierung finanziert werden. Die Liste bekam er nie. Und er fragte auch nicht wieder danach, als sie ihm verweigert wurde. Er hatte nämlich mittlerweile erkannte, dass er ohne eine Koalition mit der SPD nie Kanzler werden würde. Und für Macht und Ansehen tut ein Merz eben alles. Auch wenn der dafür alle Wahlversprechen aufgeben muss. Wirklich alle.
Die linke Szene, die früher vor allem gegen den Staat war – und alles, was in ihren Augen als Establishment gilt, lässt sich heute von denen finanzieren, die sie früher bekämpfte. Seitdem stecken linke NGOs hinter allem, was unter dem Stichwort „Kampf gegen Rechts“ firmiert. Und sie schrecken auch vor der CDU nicht zurück, wenn sie sich erdreistet, kritische Töne gegen Links anzuschlagen und linke Positionen infrage zu stellen.
Das ist der eigentliche Grund hinter der „Brandmauer“. Denn die einzige politische Kraft, die nicht auf der linken Seite steht, ist die AfD und die gilt als der große Feind, den es zu bekämpfen gilt. Nicht nur mit Argumenten, wie sich das für Demokraten gehört, sondern mit Drohung, Einschüchterung und Zerstörung. Wer auch nur die Andeutung macht, mit dem einzig verbliebenen politischen Gegner einer Meinung zu sein, bekommt es sofort mit der Antifa zu tun. Da werden auch schon mal CDU-Parteibüros verwüstet. AfD-Politiker brauchen massiven Polizeischutz, wenn sie sich irgendwo treffen wollen. Ihre Autos gehen in Flammen auf und selbst politisch unwissende Omas werden „gegen rechts“ mobilisiert und vom Staat alimentiert.
Doch wenn Zerstörung zur Norm wird und Gewaltanwendung keine nennenswerte Strafverfolgung mehr nach sich zieht, fühlen sich linke Straßenkämpfer bestärkt in ihrem Tun. Und wenn Umweltaktivisten und linke Brandstifter an einem Strang ziehen, wird das Recht zur hohlen Phrase und linke Gesinnung entwickelt sich zum Maß der Dinge. Dann kleben sich „Klima-Aktivisten“ auf der Straße fest, weil man ihnen eingeredet hat, dass Autos der Tod des Planeten sind. Dann traut sich niemand mehr, einen Saal oder auch nur ein Hinterzimmer den „falschen“ Leuten zu vermieten, aus Angst, den entfesselten Zorn einer linksextremen Minderheit auf sich zu ziehen.

Von links bis linksextrem ist es nur ein kleiner Schritt, denn was die einen Tun, trifft auf das Kopfnicken der anderen und ist damit bereits moralisch legalisiert. Denn die Linken haben den einst proklamierten „Weg durch die Institutionen“ längst hinter sich und sitzen heute in allen Ämtern und vor allem in den Schulen, wo grün, rot und sozialistisch tickende Lehrer längst die Mehrheit bilden. Selbst die Justiz hat in weiten Teilen ihre Unabhängigkeit aufgegeben und liefert immer öfter die erwarteten Gefälligkeitsurteile.
Die Polizei wiederum wurde zur mobilen Kampftruppe hochgerüstet, die sich immer schwerer damit tut, gut von böse zu trennen und der aufgeheizten Stimmung Herr zu werden. Und so denkt der einfache Polizist lieber an seine eigene körperliche Unversehrtheit und seine weitere Karriere, bevor er sich auf einen Kampf mit einem fanatisierten Moslem mit gezogenem Messer einlässt. Man kann es ihm nicht verübeln. Denn wenn er schießt, ist er immer der Dumme, der danach ein Disziplinarverfahren am Hals hat. Und er ist es, der das empörte Geschrei der Linken ertragen muss, die reflexartig von Polizeigewalt redet und sofort eine Demo organisiert.
Außerdem weiß auch ein Polizist, dass er einen Kampf gegen einen unverwundbaren Gegner führt. Der Moslem, den er heute Abend wegen Körperverletzung verhaftet, wird der Haftrichter schon morgen wieder freilassen, weil er ja einen festen Wohnsitz hat. Der syrische Vergewaltiger, der heute vor Gericht steht, bekommt bestenfalls eine Bewährungsstrafe, weil er ja nicht wissen konnte, dass so etwas hierzulande verboten ist. Und der Asyl suchende Messerstecher, der wahllos ein halbes Dutzend Menschen abgestochen hat, wird nicht etwa umgehend abgeschoben, sondern gilt als „traumatisiert“ und „psychisch instabil“ und wird in der Psychiatrie auf Staatskosten „behandelt“.
Der Verfassungsschutz ist nach langjähriger rotgrüner Vorherrschaft längst zum Beschützer der herrschenden Regierung mutiert. Hier geht es nicht mehr um den Schutz des Staates an sich. Auch hier steht der „Kampf gegen Rechts“ im Vordergrund und es wird alles Personal aufgeboten, um die eine ganz bestimmte Partei als „rechtsextrem“ zu verunglimpfen. Wobei man nicht vergessen darf, dass all die angeblichen „Rechten“ in Wirklichkeit eine Ansammlung von Menschen sind, die zum größten Teil aus dem früheren konservativen Lager oder auch aus der früheren SPD stammen und dort den Linksruck unter Merkel nicht mitmachen wollten.
Unter dieser politischen Gemengelage ist es kein Wunder, dass linksextreme Gewalttäter unbehelligt agieren können, ohne dass sich die Polizei, geschweige denn das Bundeskriminalamt oder der Verfassungsschutz mit ihnen befasst. Denn linke Gewalt gibt es angeblich nicht. Der Parteivorsitzende der Linken (die zu DDR-Zeiten als SED firmierte) darf sogar ohne Widerspruch ganz offen sagen, dass linke Gewalt gerechtfertigt sei und der Allgemeinheit dienen würde.
Als Anfang 2025 die linksextreme „Vulkangruppe“ die Stromversorgung eines ganzen Berliner Stadtteils lahmlegte, stellte sich heraus, dass der Verfassungsschutz diese linke Terrorzelle schon seit über 10 Jahren im Visier hatte. Sie hatte zwar schon vorher mehrere Anschläge verübt, aber sie war ja links und links ist grundsätzlich gut. Also konnte sie weiter agieren und die ganze linke Politik duckte sich weg und tat so, als wäre das einfach nur ein „Stromausfall“. „Verfassungsschutz und Polizei sind offenbar so beschäftigt … mit der Bespitzelung … der demokratischen Opposition, dass sie linke Terroristen … nicht auf dem Radar hatten“, kritisierte AfD-Politiker Brandner in einer Erklärung.
Doch Polizei und Verfassungsschutz waren nicht die einzigen, die sich wegduckten und linke Terroristen einfach agieren ließen. Auch die Bürgermeisterin des betroffenen Berliner Bezirks versuchte alles, um die Katastrophe kleinzureden. So wurde die Ausrufung eines Katastrophenfalls unterlassen und auch die Bundeswehr durfte nicht eingeschaltet werden, um Tausende teilweise betagte Berliner aus ihren eiskalten Wohnungen zu evakuieren. Dafür wurde innerhalb von 2 Stunden ein komplettes Asylantenheim geräumt und die Bewohner auf Hotels in der Umgebung verteilt. Auf Staatskosten natürlich.
Linken Terror darf es eben nicht geben. Zumindest keinen Terror, von dem die breite Öffentlichkeit etwas mitbekommt. Bei allen anderen linken Terroraktionen kann man sich ja auf die vom Staat unterstützte Mainstream-Presse und den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk verlassen. Die wissen genau, wann sie über ein Ereignis berichten sollen und wann nicht. Daher war für sie ein Terrorakt bei Minusgraden mit 40.000 frierenden Betroffenen nur ein ganz normaler Stromausfall. Linken Terror muss man eben kleinreden oder am besten ganz verschweigen.

