Weil Männer so denken und Frauen so sind

Männer und Frauen sind anders. Völlig anders. Sie haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Sie denken anders, handeln anders, verhalten sich anders und kommuni- zieren anders. Sie stoßen sich ab und ziehen sich an, begehren sich, lieben sich und streiten sich.

Sie könnten eigentlich ganz gut miteinander auskommen, wenn, ja wenn es da nicht diese Leute gäbe, die uns ständig sagen wollen, wie wir eigentlich sein müssten, was wir denken sollten und wie wir uns verhalten sollten. Oder die der Illusion anhängen, Männer und Frauen wären gleich und die offensichtlichen Unterschiede hätten nur mit Gesellschaft und Erziehung zu tun. Sie reden von Gleich- berechtigung und meinen Gleichmacherei. Sie wollen mehr Frauen als Chefs, auch wenn die Natur das nicht hergibt. Sie haben sogar Probleme damit, dass Gott ein Er ist und Ampelmännchen immer männlich sind.

Doch die Natur lässt sich nicht mit Gesetzen aushebeln. Denn Frauen sind einfach so, wie Frauen eben sind. Und Männer haben sich noch nie für Frauen interessiert, die eigentlich keine Frauen sein wollen.

Feminismus: Das Zeug zum Schläger haben sie doch alle

Wenn man den selbst erklärten Feministen glauben will, dann steckt in jedem Mann ein Schläger, der eigentlich nur auf die richtige Gelegenheit wartet, um seinem Trieb freien Lauf zu lassen. Weil es unser Urverlangen ist, die Frau zu unterdrücken. Jede Frau. Die eigene Freundin, Geliebte oder Ehefrau genauso, wie die neue Kollegin oder die Kellnerin im Bistro. Wir wollen ihnen einfach zeigen, wo der Hammer hängt und sind erst zufrieden, wenn wir sie da haben, wo sie hingehört. In die Küche. Und natürlich ins Bett.

Mobiltelefon: Wer immer erreichbar ist, ist selber schuld

Jeder behauptet heute von sich, frei, selbstständig und unabhängig zu sein. Doch in Wirklichkeit schaffen es die allerwenigstens, sich frei von einem kleinen Gerät zu machen, das permanent in ihr Leben funkt und ständig ihre Aufmerksamkeit fordert. Die Rede ist vom Handy, das sich ja mittlerweile eher Smartphone nennt. Dieses ständig vibrierende, piepsende und Melodien spielende Ding hat nicht nur die ständige Erreichbarkeit zur Pflicht gemacht. Es hindert uns auch daran, klare Gedanken zu fassen, Momente Zweisamkeit zu genießen oder einfach nur seine Ruhe zu haben. Das liegt nicht an dem Gerät selbst, das ja eigentlich viele gute Seiten hat. Es liegt allein daran, dass sich die meisten von uns nicht bewusst machen, dass sie nur dann Herr über ihr eigenes Leben sind, wenn sie wissen, was ein Flugmodus ist.

Haushalt: Männer sehen Staub erst, wenn er stört

Früher war die Welt ganz einfach. Der Mann hat Geld verdient und die Frau hat sich um sein Haus, seine Kinder, seine Wäsche, sein Wohlergehen gekümmert. Jeder hatte seinen Job und man kam sich nicht in Gehege. Ob das immer gerecht war, sei dahingestellt. Aber es schien irgendwie naturgegeben zu sein und niemand hat sich darüber ernsthaft Gedanken gemacht. Damals lernten Frauen etwas Praktisches, damit sie für die Ehe gerüstet waren. Denn allein dafür schienen sie bestimmt zu sein.

Beziehung: Zusammen leben, aber getrennt wohnen

Zugegeben, ich fand es schon etwas seltsam, als ich von dem Paar hörte, das schon seit vielen Jahren verheiratet ist, aber die ganze Zeit in getrennten Wohnungen gelebt hat. Mit denen stimmt doch was nicht, war meine spontane Reaktion. Warum lassen die sich denn nicht scheiden? Heute sehe ich das anders. Völlig anders. Und ich habe es schätzen gelernt, dass wir in einem Land leben, in dem jeder auf seine Weise glücklich werden kann.

Mobilität: Freiheit und Unabhängigkeit heißt Auto

Männer lieben Autos. Eigentlich alle. Vermutlich die meisten. Auf jeden Fall ziemlich viele von ihnen. Denn ein Auto ist ein großes Stück Freiheit und Männer schätzen es nun mal, möglichst frei, unabhängig, mobil zu sein. Und ein Auto macht auf besonders flexible Art mobil. Es ist da, wenn es gebraucht wird. Fährt genau dahin, wo man hin möchte. Es transportiert Einkäufe, Reisegepäck, Sportausrüstungen. Es ist unbestritten die bequemste Art der Fortbewegung.

Verkehrspolitik: Alle hacken auf dem Diesel herum

Rudolf Diesels Erfindung wurde lange belächelt. Einen Diesel hatten entweder Taxifahrer oder knausrige Sparfüchse, denen es nichts ausmachte, dass man mit so einem nagelnden Ding nicht vom Fleck kam. Doch als die Benzinpreise aus dem Pfennigbereich in die Euro-Region vorstießen, setzte das große Umdenken an. Die Ingenieure gewöhnten dem Diesel das Nageln ab und tüftelten so lange daran herum, bis es kaum noch einen Unterschied machte, ob das Auto Super oder Heizöl schluckte. Außer an der Tanke natürlich.

Sexualität: Auch Männer haben Lust, oder eben nicht.

Männer können immer, wollen immer und sind eine ständige Gefahr für jede einigermaßen attraktive Frau. Das ist zumindest der Eindruck, den man gewinnen kann, wenn man die aktuellen Debatten liest. Männer sind ein Problem, so der allgemeine Tenor. Oft vorgetragen von Opfern männlicher Übergriffe (die es natürlich gibt) und medienwirksam verstärkt von den selbst ernannten Frauenrechtlerinnen, die meist dem Beruf einer Gleichstellungsbeauftragten oder Politikerin nachgehen.

Doch ist das wirklich so? Laufen Männer durch die Büros und Fußgängerzonen, während ihre Augen ständig das Terrain nach weiblichen Wesen absuchen, die sie besteigen können? Sind wir jederzeit bereit, jede flach zu legen, die sich nicht mit Händen und Füßen dagegen wehrt? Sehen wir in jeder Kollegin nur ein Objekt der Begierde, das es zu vernaschen gilt?

Beziehung: Emanzipation ist nichts als eine Illusion

Frauen sind unverzichtbar. Sie sind liebenswerte Wesen. Sie haben Eigenschaften, die uns Männern einfach abgehen. Sie machen warm ums Herz. Auch wenn sie manchmal ihre Launen haben und ihr Leben ein einziges Chaos ist. Sie sind heute entwaffnend pragmatisch und kaufen morgen Schuhe, in denen man nicht laufen kann. Sie sind herrlich hilflos, wenn sie ein Werkzeug in der Hand haben und verzweifeln an jeder Parklücke. Sie sind kompliziert und doch leicht zu durchschauen, lieben die Freiheit und bauen doch Nester, wollen Gleichberechtigung suchen doch die starke Schulter zum Anlehnen.

Automobile: Schwebender Abgang. Endes eines Mythos.

Citroên war immer eine Marke, die man liebte oder einfach links liegen ließ. Doch Citroên hat Automobilgeschichte geschrieben. Vor allem, als ein Auto vorgestellt wurde, dass man schlicht und einfach als die Göttliche bezeichnete. Es fuhr nicht über die Straße. Es schwebte. Es konnte sogar mit drei Rädern noch fahren, ohne ins Gelände abzudriften. Das Geheimnis dahinter ist eine hydropneumatische Federung, die nur die Komfortbewussten unter den Autofahrern zu schätzen wissen. Und die leider 2017 ihr Lebensende erreichte.

Sexismus: Zweifelhafte Motive aus der falschen Ecke

Während draußen auf der Straße wirklich Frauen belästigt vergewaltigt werden, tobt in den Medien eine Debatte über den angeblichen Sexismus, dem Frauen im Büro und an anderen Orten der Arbeitswelt ausgesetzt sind. Doch zum Glück gibt es auch eine Gegenbewegung. Und es drängt sich die Frage auf, wem dieser ganze künstliche Hype eigentlich nutzt.

Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein.

Vincent van Gogh

 

 

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